Zeitung für Schland

Wie die SZ über die Zwei-Staaten-Lösung “informiert”

Posted in SZ by Mr. Moe on Mai 14, 2009

Angesichts der Worte des Papstes in Bethlehem, verkündet die SZ voller Freude auf der Titelseite:

Papst ergreift Partei für die Palästinenser.

Benedikt XVI. fordert Gründung eines souveränen Staates und kritisiert die Blockadepolitik Israels

Nachdem geklärt wurde, dass der “Wir sind Papst”-Papst in der Tat das ausspricht, was die Mehrheit der Deutschen denkt, sieht sich die SZ zudem gezwungen, ihren Leser in einem Infokasten über die “Zwei-Staaten-Lösung” zu “informieren”. Das ganze liest sich wie folgt:

Die Zwei-Staaten-Lösung ist ein Vorschlag für die friedliche Beilegung des Nahostkonflikts. Sie sieht vor, dass sich die Palästinensischen Autonomiegebiete zu einem eigenen Staat entwickeln – neben dem Staat Israel. Dies sollte nach der Genfer Vereinbarung in den Grenzen von 1967 geschehen, vor Beginn des Sechs-Tage-Kriegs. Die Palästinenser erhielten 97,5 Prozent der von Israel eroberten Gebiete zurück, darunter den gesamten Gaza-Streifen. Die anderen 2,5 Prozent im Westjordanland würden durch Gebietsaustausch geregelt. Jerusalem wäre die geteilte Hauptstadt von Israelis und Palästinensern. Der damalige israelische Premierminister Ariel Sharon lehnte den Plan 2003 ab.

Zur Erinnerung: Diese Zeilen erscheinen nicht im Satiremagazin Titanic, sondern in der “Nr. 1 unter den überregionalen Qualitäts-Tageszeitungen Deutschlands”, die täglich von über 500.000 Menschen gelesen wird. Und die lernen einmal mehr, was sie eh schon wussten: der Jud’ ist schuld. Dieses mal daran, dass es nichts mit der “friedlichen Beilegung des Nahostkonflikts” wird.

Quelle: “Zwei-Staaten-Lösung”, in: SZ vom 14. Mai 2009, S. 7.

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24 Antworten

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  1. Parsa Kakashanian said, on Mai 14, 2009 at 10:07 vormittags

    “Die Palästinenser erhielten 97,5 Prozent der von Israel eroberten Gebiete zurück, darunter den gesamten Gaza-Streifen. Die anderen 2,5 Prozent im Westjordanland würden durch Gebietsaustausch geregelt. Jerusalem wäre die geteilte Hauptstadt von Israelis und Palästinensern.”

    Ich kann mich nicht erinnern, dass die Israelis den Palästinensern jemals ein solch großzügiges Angebot gemacht haben. Nicht in Camp David. In Taba war man nahe dran, aber die Machtübernahmen von Bush und Sharon haben das ja letztlich verhindert.

  2. Uwe Richard said, on Mai 14, 2009 at 12:55 nachmittags

    Wieso sollte es zu einer Teilung entlang der Grenzlinie von vor dem Sechstage-Krieg kommen? Wo gibt’s denn bitte sowas, dass der Kriegsverlierer, der den Konflikt mit seinen Truppenaufmärschen verursacht hat, fast genauso gut wegkommt, wie der Gewinner?

    Das wäre ein absolutes Novum in der Geschichte, und ist somit entsprechend unwahrscheinlich.

    Die heutigen Probleme sind doch vor allem dem Umstand geschuldet, dass Israel in den entscheidenden historischen Momenten “zu lasch” war, die Araber seinerzeit “nicht weit genug vertrieben hat”, wie, glaube ich, Henrik M. Broder sehr richtig geschrieben hat.

    So schlimm Vertreibung für die Vertrieben nun mal ist, in meiner Familie gibt’s davon eine ganze Menge (ich meine vertriebene Deutsche nach dem zweiten Weltkrieg), so positiv ist so ein “reinigendes Gewitter” historisch zu bewerten. Ich mag mir die Greuel gar nicht ausmalen, die während des Kalten Krieges hätten stattfinden können, wären die Deutschen nach dem Krieg in den Ostblockstaaten verblieben.

    Deshalb bin ich für eine Einstaatenlösung:

    Israel den Israeliten, Gaza zu Ägypten, und Teile des Westjordanlandes zu Jordanien, der Rest zu Israel.

    Einen schönen Tag noch!

  3. Carl said, on Mai 14, 2009 at 1:29 nachmittags

    Die PA verhindert sich viel mehr selbst.
    Es kommt mir vor, als wenn man dort ewig, gern und mit immer noch wachsender Begeisterung nörgelt aber im Grunde diesen Status Quo eher beibehalten will.

    Vielleicht fragt sich das neunmalkluge Europa ja auch einmal, wie ein pal. Staat sich denn überhaupt ohne Hilfsleistungen selbst versorgen will, dessen Vertreter und große Teile der Bevölkerung in der Vergangenheit sich hauptsächlich in Zerstörung ergingen, als etwas Dauerhaftes zu erschaffen und zu bewahren.
    Das Europa und hier die SZ im Besonderen ihre linkslastigen Augen verschließen und “Sag mir wo die Blumen blühen” beständig vor sich hinsummen ändert doch trotzdem nichts an der Tatsache, dass die PA eine Zweistaatenlösung zwar fordert aber in der Realität nichts unternimmt, um diese auch in der Durchführung auf ihrer Seite real zu begünstigen.

    Warum auch mit Israel konstruktiv zusammenarbeiten?
    Pallywood wirkt gerade nachhaltig, die UNRWA versorgt mit allem Nötigen und der Terror ist auf dem besten Wege auch noch als “Partisanenkampf gegen Aggressoren” verniedlicht zu werden.
    Die entsprechenden Interviews in FAZ, NYT und Guardian wurden ja schon untertänigst abgedruckt…

    Wie kann man auf der einen Seite von Israel dauerhaft konstruktives Handeln erwarten, ja schon voraussetzen auf der anderen Seite aber von den Palästinensern nichts aber auch nicht den kleinsten Schimmer einer Vorlage verlangen: “wie sich denn diese Leute ihren 2. Staat so vorstellen würden z.B”….oder…”wie ihn finanzieren und aufrechterhalten, ihn betreiben”…”wie den Frieden sichern gegenüber Israel”…ohne UNRWA & Co natürlich – es soll ja schließlich ein autonomer Staat sein!
    Eine Zweistaatenlösung ist doch keine Einbahnstraße in der Israel alles gibt und nix bekommt…da steht Lösung hinter Zweistaaten…und dazu ist es angebracht, dass die PA sich jetzt endlich auch einmal Gedanken machen müsste, wie ihr Teil einer konstruktiven Zusammenarbeit aussieht.
    Ihre Destruktivität hat sie schließlich seit nun mehr 61 Jahren deutlichst und lange genug unter Beweis gestellt.

  4. willow said, on Mai 14, 2009 at 7:33 nachmittags

    Parsa Kakashanian said, on Mai 14, 2009 at 10:07

    “Die Palästinenser erhielten 97,5 Prozent der von Israel eroberten Gebiete zurück, darunter den gesamten Gaza-Streifen. Die anderen 2,5 Prozent im Westjordanland würden durch Gebietsaustausch geregelt. Jerusalem wäre die geteilte Hauptstadt von Israelis und Palästinensern.”

    Ich kann mich nicht erinnern, dass die Israelis den Palästinensern jemals ein solch großzügiges Angebot gemacht haben. Nicht in Camp David. In Taba war man nahe dran, aber die Machtübernahmen von Bush und Sharon haben das ja letztlich verhindert.

    Was wieder einmal zeigt, daß sie nur antiisraelische Propaganda kennen…

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3692964,00.html

    raten sie bitte, wer das Angebot abgelehnt hat, wer die Zweistaatenlösung nicht will…

  5. willow said, on Mai 14, 2009 at 7:37 nachmittags

    PS: “natürlich” bei Lila geklaut, unten, in den Kommentaren…

    http://rungholt.wordpress.com/2009/05/12/retzingar-zu-gast/#comment-29671

  6. Parsa Kakashanian said, on Mai 14, 2009 at 10:22 nachmittags

    @ Willow

    Nun ja, sie zitieren ja auch nur israelische Zeitungen. Zumal eher die dortige Boulevardpresse…

    Was Olmert dort sagt, ist in den einschlägigen Onlineressourcen nicht wirklich vorhanden. Aber gut, auch die BILD in D’land berichtet ja immer tolle Sachen.

    Am ehesten kommt da noch der sog. Kovergenzplan ran. Aber der ist weitaus weniger optimistisch als das, was die israelische BILD da schreibt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Konvergenz-Plan

  7. AS said, on Mai 14, 2009 at 10:23 nachmittags

    Achja, die pro-israelische Propaganda gibts also auch noch. Immer schön über Antisemitismus jammern und selber Rassismus pflegen und Vorurteile wälzen, eine alte Leier. Aber Hauptsache den Anderen Einseitigkeit vorwerfen.

  8. Claudio Casula said, on Mai 15, 2009 at 8:33 vormittags

    Die “Genfer Vereinbarung” wurde nicht von Regierungsvertretern getroffen, sondern von Friedensaktivisten, das sollte man vielleicht mal dazusagen. Darüber hinaus ist sie nur EINE mögliche Form der Zweistaatenlösung; ginge es nur um ein paar Quadratkilometer hier oder dort, hätte man sich längst geeinigt. In Taba (wo man ihm das Angebot trotz der Monate zuvor begonnenen INTIFADA II gemacht hat!) hat Arafat Nein gesagt, u.a., weil er auf dem sog. Rückkehrrecht bestand, das eine Zweitenstaatenlösung de facto früher oder später zu einer Einstaatenlösung macht.

    Barak ist 2000 gescheitert, weil er Arafat trotz der von jenem losgetretenen Terrorwelle weiter entgegenkam. Erst danach kam Sharon. Die israelischen Wähler waren bereit, auf der Suche nach Frieden auch Risiken einzugehen, aber so dumm waren sie nicht, dass sie sich ein Mehr an Terror als “Friedensprozess” verkaufen lassen wollten. Sowas wird dann bei Wahlen korrigiert. Entsprechend hatte Netanyahu auch erst sein Comeback, als Sharon, Olmert und Livni sich erfolglos an Arafats nachfolgerAbu Mazen abgearbeitet hatten. Was zeigt, dass es sehr wohl auf das Verhalten der Palästinenser ankommt, wenn Israelis eine Entscheidung über die Fortsetzung des “Friedensprozess” treffen sollen. Von der SZ würde ich aber nicht erwarten, dass sie das mal klarstellt.

  9. willow said, on Mai 15, 2009 at 8:47 vormittags

    Sind sie sich wirklich sicher, daß sie über die Probleme des Nahen und Mittleren Ostens besser Bescheid wissen, als über die israelische Medienlandschaft? YNET ist “Boulevardpresse”!? Mit der “Bild” vergleichbar? Aber schon klar, je weniger Detailwissen, desdo einfacher erscheint die Welt….

  10. Parsa Kakashanian said, on Mai 15, 2009 at 4:50 nachmittags

    @ Willow

    Ynet ist doch die Onlineversion von Yedioth Ahronoth, oder? Wiki schreibt, it emphasizes “drama and human interest over sophisticated analysis” ;-)

    Oder wie erklären Sie sich, dass dieser famose Friedensplan, von dem Sie und der andere Blog schrieben, in keinem Presseerzeugnis von Rang auftauchte?

  11. Parsa Kakashanian said, on Mai 15, 2009 at 4:56 nachmittags

    @ Casula

    “In Taba (wo man ihm das Angebot trotz der Monate zuvor begonnenen INTIFADA II gemacht hat!) hat Arafat Nein gesagt, u.a., weil er auf dem sog. Rückkehrrecht bestand, das eine Zweitenstaatenlösung de facto früher oder später zu einer Einstaatenlösung macht.”

    Da erzählen Sie uns ein Ding vom Pferd. Taba ist in erster Linie gescheitert, weil es in Amerika und Israel zu Regierungswechseln kam, die kein Interesse an der Fortsetzung der dortigen Gespräche hatten.

    Wiki schreibt: The talks were discontinued on January 27, 2001 as a result of the upcoming Israeli elections. The winner of those elections, Ariel Sharon, refused to resume the negotiations after his victory.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Taba_Summit

  12. LHOOQ said, on Mai 15, 2009 at 5:22 nachmittags

    P. Kakashanian

    Das ist ja eghrenhaft, daß Sie Überzeugungsarbeit leisten wollen, aber mit gefährlichen Vereinfachern, Taschenspielern und politischen Fanatikern wie Casula, Willo ua.braucht man das diskutieren gar nicht erst anzufangen. Hoffentlich kriegen die bald mal das Arbeitslosengeld gestrichen , dann ist wenigsten tagsüber Ruhe im Karton.

  13. Claudio Casula said, on Mai 15, 2009 at 7:49 nachmittags

    @ Kakashanian

    Keineswegs. Arafat kam einfach nicht aus seiner Revoluzzerhaut raus, das war und blieb sein Problem. Und das seines Volkes. Wenn ich zitieren darf:

    David Matz, JD, Director of the Graduate Program in Dispute Resolution at the University of Massachusetts Boston, in a 2003 article published in Palestine-Israel Journal titled “Trying to Understand the Taba Talks (Part I),” wrote:

    “The Taba negotiation began on Sunday evening, January 21, and ended on Saturday afternoon, January 27. At the closing press conference, the parties issued this joint statement: ‘The sides declare that they have never been closer to reaching an agreement and it is thus our shared belief that the remaining gaps could be bridged with the resumption of negotiations following the Israeli election.’ There were 28 negotiators and professional staff at Taba…

    As Taba ended, there was general talk about further steps. One proposal was a meeting of Barak and Arafat, before the election, to achieve an undefined breakthrough or to agree on a framework. Another suggested reconvening the negotiators after the election, with the goal of reaching agreement by April 30. Some planning toward further meetings did occur, but a bitter speech by Arafat on Sunday, January 28, in Switzerland, attacked Israel with language completely at odds with the Taba negotiations, and that marked the end of the process.”

  14. Claudio Casula said, on Mai 15, 2009 at 7:59 nachmittags

    Um das noch hinzuzufügen: Wenn ich mich schon auf einen “Friedensprozess” einlasse, dann sollte ich mich auch tunlichst einer Sprache befleißigen, die mich nicht Lügen straft. Arafat hat das nie geschafft. Und auch Abu Mazen hat es über die Sonntagsreden in Sharm el-Sheik oder Annapolis hinaus nie geschafft. Da die Palästinenser von Israel etwas wollen, das ihnen selbst die arabischen Brüder nicht zugestanden haben (Territorium und staatliche Souveränität), sollten sie beizeiten die eine oder andere vertrauensbildende Maßnahme ins Auge fassen. Stattdessen pöbeln sie Israel bei jeder Gelegenheit an, rufen andere Staaten zu Boykott und Sanktionen auf (während Peres noch mit der Sammelbüchse für die Palästinenser herumläuft), labern von “Holocaust” und “Massaker” und vom “bewaffneten Kampf” und vom “Rückkehrrecht”, sie leugnen jede historische Verbindung der Juden zu Jerusalem, sie schießen Raketen auf israelische Ortschaften und erwarten trotzdem, dass Israel ihnen die komplette Westbank plus Jerusalem überlässt.

    Das nennt man wohl Chuzpe: Dem Nachbarn vor der Wohnungstür auf die Fußmatte kacken und dann klingeln und um Toilettenpapier bitten. Wird erfolglos bleiben., glaubts mir.

  15. Isa said, on Mai 15, 2009 at 8:13 nachmittags

    Das nennt man wohl Chuzpe: Dem Nachbarn vor der Wohnungstür auf die Fußmatte kacken und dann klingeln und um Toilettenpapier bitten. Wird erfolglos bleiben., glaubts mir.

    Würde ich mir auch wünschen. Aber momentan siehts so aus, als würde Israel politisch entmündigt und kaltgestellt werden. Die USA drücken mit den Arabern und der UNO die Zweistaatenlösung durch, koste es was es wolle. Der Wind hat sich doch praktisch über Nacht gedreht. Und das augenblickliche israelische Kabinett platzt schon in den nächsten drei wochen auseinander. Die gegenseite ist hoffnungslos in der Offensive. Mit Livini, Barack und Co. wär das wohl nicht so passiert. Es wird ganz grausam werden.

  16. Parsa Kakashanian said, on Mai 15, 2009 at 8:31 nachmittags

    Nun ja, auf Wiki steht nicht, dass die Palis hier die Alleinschuld tragen. Ich glaube generell, dass wir in diesem ganzen Konflikt soviel an Misstrauen und Schuldzuweisung haben, dass es sehr schwer ist, sich als Außenstehender eine halbwegs objektive Meinung zu bilden.

    Jeder Satz, jeder Begriff ist politisch belegt und emotional aufgeladen. Ob ich nun Territories sage, oder Occupied Territories, oder Judäa und Samaria, Greater Jerusalem, Ostjerusalem..whatever, die Pundits stehen schon bereit mich zu identifizieren, und gleich von welcher Seite sie kommen, sie werden mich attackieren, wenn sie in mir den Gegner, den Feind ausmachen.

    Das ist traurig, und das zementiert den Konflikt.

    Und was diesen David Matz angeht. Ich wette mit Ihnen, es gibt einen Scholar, der genau das Gegenteil behauptet, der die Hauptverantwortung für’s Scheitern bei den Israelis sieht. Was ist nun die Wahrheit? Ich weiß es nicht. Ich kann nur vermuten, dass beide Seiten mit harten Bandagen spielen. Und wenn die Palis alle Lügner und Verbrecher sind – dann gilt, was in jedem Kampf mit Lügnern und Verbrechern gilt: der Kampf gegen sie korrumpiert auch die moralisch höherwertige Seite, und sie wird irgendwann, ob willentlich oder intuitiv, ähnliche Mittel anwenden.

    Dass eine Seite ohne Schuld sein soll, dass Israel keinerlei Verantwortung haben soll für das alltägliche Elend in den Territories, das glaube ich einfach nicht. Das sind Menschen, keine Götter. Und Menschen sind fehlbar. Grau zu Grau, statt Weiß gegen Schwarz. Oder wie Jesus gesagt hat: wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein.

  17. Isa said, on Mai 15, 2009 at 8:41 nachmittags

    Warum schalten Sie meinen Beitrag nicht frei. Haben hier neuerdings nur noch die “Israelkritiker” ein Rederecht?

  18. Mr. Moe said, on Mai 16, 2009 at 5:07 vormittags

    @Isa:
    Ich bitte vielfach um Vergebung, dass ich nicht alle halbe Stunde Beiträge freischalte. Ab jetzt werde ich wieder 24 Stunden am Tag online sein und meine Pflicht erfüllen…

  19. Isa said, on Mai 16, 2009 at 7:55 vormittags

    Mr. Moe: Das hab ich nur gedacht, weil sie Beiträge die nach meinem geschrieben wurden, freigestellt hatten und meiner stand als “noch nicht freigeschaltet” zwischen den anderen. Bitte auch um Entschuldigung.

  20. Mr. Moe said, on Mai 16, 2009 at 8:12 vormittags

    Ok.
    Zur Erläuterung: Die Freischaltung der Kommentare ist zum Teil automatisiert: Sobald ein Kommentar von einem Kommentator erstmalig freigegeben ist, ist für weitere Kommentare keine erneute Freischaltung vonnöten. Daher waren die Beiträge von Claudio Casula und Parsa Kakashanian vor Ihrem Kommentar lesbar (und daher ist auch Ihr letzter Kommentar gleich freigeschaltet gewesen).

  21. willow said, on Mai 16, 2009 at 5:23 nachmittags

    Zur “Zweistaatenlösung” sollte vieeeeel öfter auf das gehört werden, was palästinensische Funktionäre so erzählen…. meist für “ihre Leut”. Eigentlich müßten die unentschiedene und äquidistante Zeitgenossen besser überzeugen können als wir Israelfreunde…

    hier zum Beispiel: http://www.wadinet.de/blog/?p=1657#more-1657

    *********************************

    Ein offizieller Vertreter der PLO, jener Truppe, die angeblich so moderat und säkular ist und friedlich Seite an Seite mit einem israelischen Staat koexistieren will, plaudert ein bisschen im libanesischen Fernsehen, warum eigentlich seine Gruppe eine Zwei-Staaten Lösung anstrebt:

    “With the two-state solution, in my opinion, Israel will collapse, because if they get out of Jerusalem, what will become of all the talk about the Promised Land and the Chosen People? What will become of all the sacrifices they made – just to be told to leave? They consider Jerusalem to have a spiritual status. The Jews consider Judea and Samaria to be their historic dream. If the Jews leave those places, the Zionist idea will begin to collapse. It will regress of its own accord. Then we will move forward.”

    Gemeinsame Zukunft, ökonomische Kooperation, neuer Naher Osten mit offenen Grenzen?

    Nada, die Abschaffung Israels durch die Hintertür steht weiter auf dem Programm:

    Interviewer: “Israel ceased being an enemy once you signed a peace treaty with it. I don’t know how it could be your enemy. Do you talk to the Israelis as if they were your enemies? Do you talk to Israel as a friendly or enemy country?”

    Abbas Zaki: “An enemy country, which owes us certain things. The heroic Vietnamese used to negotiate with the French, while they were slaughtering them.”

    Denn:

    Don’t forget we’re Arabs – we believe in blood vengeance. No one can treat our blood like water. We should have afflicted them with three or four operations, and then their women would have said to those sons of bitches: ‘Come home, we are getting killed here.’ When Israel focuses on one front, other fronts should be activated.”

    Das Schlimme an diesen Typen ist nebenbei, dass sie jenes Bild bewusst kreieren, dass sich die Dialogfreunde ebenso wie die Rassisten, dann von Arabern und Muslimen machen. Denn sie profitieren davon, vom Bild des nach Blutrache lechzenden Arabers.

    http://www.memri.org/bin/latestnews.cgi?ID=SD235809

    ****************************

    Aber iss natürlich einfacher, pro-israelische Zeitgenossen zu beschimpfen!

  22. Mr. Moe said, on Mai 16, 2009 at 5:32 nachmittags

    Das habe ich auch gelesen, aber dann fiel mir Arafats Brief ein :roll:

  23. lalibertine said, on Mai 17, 2009 at 6:51 nachmittags

    @Claudio Casula:”Das nennt man wohl Chuzpe: Dem Nachbarn vor der Wohnungstür auf die Fußmatte kacken und dann klingeln und um Toilettenpapier bitten.”
    Köstlich! :D

  24. [...] das ganze Revolverblatt überhaupt: Wenn man sich ansieht, wie dort über die Zweistaaten-Lösung „informiert“ wird, dann findet man keine Worte mehr. Dass sich der Scheißhaufen als „Nr. 1 unter den [...]


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