Einmischung in innere Angelegenheiten? Ja, bitte!
Die Auffassung, dass der Westen im Allgemeinen und die USA im Speziellen sich nicht in innere Angelegenheiten des Irans einmischen sollten, damit das Regime dies nicht propagandistisch ausschlachten könne, ist (noch?) internationaler Konsens. Wie Barry Rubin treffend schreibt, ist das Argument jedoch reiner Unfug:
The regime will claim American intervention no matter what Washington does and there will be no gratitude for America’s standing by and letting the opposition be crushed.
Ahmadinedschads heutige Worte geben Rubin Recht:
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die USA und Großbritannien aufgefordert, sich aus den inneren Angelegenheiten seines Landes herauszuhalten. Mit ihren „voreiligen Äußerungen“ zur iranischen Präsidentenwahl würden beide Länder „nicht in den Kreis der Freunde der Islamischen Republik“ gelangen, sagte Ahmadinedschad bei einem Treffen mit Geistlichen und Gelehrten laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Isna.
Schade nur, dass im Weißen Haus einer sitzt, der unbedingt zu den “Freunden der Islamischen Republik” zählen möchte.
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[...] auf Zeitung für Schland. Veröffentlicht in Reaktionen von außerhalb. Schlagworte: Appeasement, Iran. 1 Kommentar [...]