Zeitung für Schland

Erich Follath strikes again!

Veröffentlicht in SPIEGEL & SPIEGEL ONLINE von Mr. Moe am Juni 24, 2009

Der mit Juden stets „Tacheles“ redende Erich Follath hat im Dienste SPIEGEL ONLINES wieder zugeschlagen. Dieses Mal in englischer Sprache:

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu and Iranian President Mahmoud Ahmadinejad may seem very different, but they are united in their apocalyptic religious visions. Their respective beliefs may be propelling them on a collision course with potentially horrific consequences.

Es reicht. Angesichts der Arbeit für FREE IRAN NOW! und zur Schonung der eigenen Nerven, wird Follaths Artikel hier nicht weiter verhandelt. Zumal dies Petra Marquardt-Bigman, ebenfalls auf englisch, auch schon getan hat (Update: Übersetzung von heplev).

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14 Antworten

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  1. Spiegel-Leser sagte, am Juni 24, 2009 zu 8:12

    Na ihr seid ja richtige
    Blitzmerker! der Follath-Artikel steht auch (auf Deutsch) in der aktuellen Spiegel-Printausgabe, gleich hinter der Iran-Titel-Geschichte

  2. Bernd Dahlenburg sagte, am Juni 24, 2009 zu 8:18

    Es wäre nur Zeitverschwendung für diesen drittklassigen Griffelspitzer.

  3. Mr. Moe sagte, am Juni 24, 2009 zu 8:59

    @Spiegel-Leser:
    Mein Geld pflege ich in der Regel in sinnvollere Dinge als den SPIEGEL zu investieren. Für den Hinweis sei Ihnen natürlich vielmals gedankt.

  4. Spiegel-Leser sagte, am Juni 24, 2009 zu 9:40

    @ Moe

    Ja, Spiegel-Leser wissen mehr oder wie hieß das noch? Frage: Wie würdest du denn 3,70 € sinnvoll anlegen? Villeicht Lehmann-Zertifikate oder ASS von Ratiopharm?

  5. Mr. Moe sagte, am Juni 24, 2009 zu 9:51

    @Spiegel-Leser
    Auf die Schnelle: Puschel-Rolle.

  6. Spiegel-Leser sagte, am Juni 24, 2009 zu 10:14

    Off topic: Genial! Mit Baldrian, Katzenminze und Dinkelspelz. Das bestell ich unserer Miez’. Baut nach Hersteller-Angabe sogar Agressionen ab. Auch wenn die Dinger so ein bißchen nach Pali-Selbstbau-Handgranate aussehen.

  7. willow sagte, am Juni 25, 2009 zu 6:23

    @Spiegel-Leser

    Sie müssen aber zugeben, daß Follath

    But Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, 59, and Iranian President Mahmoud Ahmadinejad, 52, are twins in spirit

    ein starkes Argument dafür ist, dieses Blatt zu meiden und lieber seriöse Publikationen zu unterstützen?

    BTW: So ein Spenden-Button auf ZeitungfuerSchland (PayPal?) wär nich schlecht…

  8. Claudio Casula sagte, am Juni 25, 2009 zu 4:12

    But Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, 59, and Iranian President Mahmoud Ahmadinejad, 52, are twins in spirit.

    Sicher ist jedenfalls: Follath ist ein Armer im Geiste.

  9. Mr. Moe sagte, am Juni 25, 2009 zu 4:31

    @willow:
    Spenden? Nur her damit ;)

    @Claudio:
    Allerdings.

  10. Chewey sagte, am Juni 25, 2009 zu 4:35

    @ Claudio Casula

    „Sicher ist jedenfalls: Follath ist ein Armer im Geiste.“

    Das scheint mir gar nicht so sicher. Er könnte durchaus auch ein abgefeimter Opportunist sein, der die – durchaus nicht zu Unrecht – vermuteten Leserwünsche seines Magazins nach Kräften bedient.

  11. Mr. Moe sagte, am Juni 25, 2009 zu 4:36

    @Chewey.
    Ich glaube, dass Follaths Hass auf Israel echt ist. Wäre das nur Auftragsarbeit, wäre es nicht so leidenschaftlich und verbissen formuliert.

  12. Chewey sagte, am Juni 25, 2009 zu 5:09

    @ Mr. Moe

    Auch wieder wahr. Worauf sich wiederum die Frage stellt, ob leidenschaftlicher und verbissener Hass auf Geistesarmut zurückgeht. Aber lassen wir das – so genau möchte man es dann auch wieder nicht wissen… ;)

  13. Abu Zibby sagte, am Juni 25, 2009 zu 6:52

    Follath klingt pathologisch – Wären in dem Artikel insgesamt mehr willkürliche Satzzeichen, Phantasiewörter, Halbsätze und spontane Öbszönitäten, dann könnte man meinen, einer unsere verhinderten Künstler in Frührente hätte es ihm diktiert.

  14. PetraMB sagte, am Juni 27, 2009 zu 11:21

    Ich koennte mir vorstellen dass der Follath Artikel ueber Ahmadinjad/Netanyahu von deutschen Lesern ganz anders aufgenommen wird als von israelischen. Wenn es um Netanyahu’s Ansichten ueber den Iran geht, wuerden die meisten Israelis sofort an Netanyahu’s beruehmte Rede „Es ist 1938, und Iran is Deutschland“ denken (Herbst 2006, in LA gehalten). Deshalb beruehrt es als besonders merkwuerdig wenn ausgerechnet ein deutscher Autor diesen in Israel sehr gaengigen Vergleich ignoriert und statt dessen dem gar nicht religioesen Netanyahu eine religioese Motivation andichtet… Aber natuerlich hat Follath seine Ausfuehrungen zum Amalek-Konzept vor allem genutzt um seinen Lesern anzudeuten dass das Judentum doch eigentlich viel militanter ist als der Islam…


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