Worte der Woche (36)
Ein Muslim kann keinen Völkermord begehen.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan, „Israelkritiker“ und selbst erklärter Freund Ahmadinedschads erklärt, warum der sudanesische Staatspräsident al-Bashir in der Türkei willkommen ist, obwohl ihm Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden. Hand aufs Herz: bessere Referenzen für einen EU-Beitritt als pathetisch vorgetragene „Israelkritik“, Anbandeln mit der Islamischen Republik Iran sowie die kategorische Weigerung, von Muslimen begangene Menschenrechtsverletzungen überhaupt erst einmal als solche wahrzunehmen, geschweige denn zu kritisieren oder zu bekämpfen, gibt es nicht.





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Wahrscheinlich handelt es sich dabei um „anti-islamophobe Massnahmen“. Immerhin erzeugen die Darfuris mit ihrer unterprivilegierten Existenz den Eindruck, der Islam sei rassistisch, und leisten so der Islamophobie Vorschub. Mit den Armeniern vor knapp hundert Jahren war es wohl aehnlich.
Aber ernsthaft: Wenn das so weitergeht, stellt sich bald nicht mehr die Frage, ob die Tuerkei in die EU aufgenommen werden kann, sondern ob sie in der NATO verbleiben soll. Wenn ich bedenke, dass das Land vor 70 Jahren mal ein sicherer Hafen fuer von den Nazis verfolgte war, kann ich nur sagen: bitter.