Zeitung für Schland

Worte der Woche (54)

Posted in Worte der Woche by Mr. Moe on Mai 20, 2010

The Obama administration is looking for ways to build up “moderate elements” within the Lebanese Hezbollah guerrilla movement and to diminish the influence of hard-liners, a top White House official said on Tuesday.

John Brennan, assistant to the president for homeland security and counterterrorism, met with Lebanese leaders during a recent visit.

“Hezbollah is a very interesting organization,” Brennan told a Washington conference, citing its evolution from “purely a terrorist organization” to a militia to an organization that now has members within the parliament and the cabinet.

“There is certainly the elements of Hezbollah that are truly a concern to us what they’re doing. And what we need to do is to find ways to diminish their influence within the organization and to try to build up the more moderate elements,” Brennan said.

Nach den wahrlich überwältigenden Erfolgen der Politik der ausgestreckten Hände der Obama-Regierung – Stichwort Iran und Syrien, um nur zwei besonders beeindruckende Beispiele zu nennen – ist nun geradezu folgerichtig die Hisbollah dran.

Weiteres zu dem Thema findet sich etwa bei  Israel Matzav oder No Blood for Sauerkraut!

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Worte der Woche (53)

Posted in Worte der Woche by Mr. Moe on Mai 14, 2010

Wir messen den Erfolg des Rats nicht ausschließlich daran, wer in diesem Gremium sitzt. Das wichtigste Maß ist, was der Rat tut und was er unternimmt oder unterläßt.

Susan Rice, US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, über die Wahl Libyens in den UN-Menschenrechtsrat. Anders ausgedrückt: so lange der Rat seine israelfeindliche Ausrichtung behält ist es doch eigentlich egal, wer dort vertreten ist.

hat tip: Zettels Raum.

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Worte der Woche (52)

Posted in Worte der Woche by Mr. Moe on Mai 5, 2010

Sollte der UN-Sicherheitsrat Strafmaßnahmen wegen des iranischen Atomprogramms beschließen, warnt Präsident Ahmadinedschad vor einer Verschlechterung der Beziehungen zu den USA. Der Weg, um das Verhältnis zu verbessern, sei dann „verschlossen”.

Eines muss man Ahmadinedschad lassen: er weiß, was die Obama-Regierung auf Teufel komm raus erreichen will und für was sie im Zweifelsfall wohl auch israelische Kampfflugzeuge vom Himmel holen würde: eine Verbesserung der “Beziehungen” zu jenen, die sich seit Jahrzehnten mit den USA in einem Krieg befinden, in dem es nichts zu verhandeln gibt, da er erst dann zu Ende sein wird, wenn eine der beiden Parteien endgültig besiegt ist.

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Worte der Woche (51)

Posted in Worte der Woche by Mr. Moe on April 28, 2010

Syria and Iran are providing Hezbollah with so many rockets that they are at a point where they have more missiles than most governments in the world.

Auf diese ebenso offenkundige wie bedrohliche, aber dennoch von vielen wahlweise ignorierte oder befürwortete Tatsache hat nicht etwa der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hingewiesen, sondern der amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates, der – es muss erwähnt werden, auch wenn es in Wiederholung ausartet – jener Regierung angehört, die seit Amtsbeginn und trotz keinerlei vorzuweisender (positiver) Resultate auch weiterhin auf Syrien und den Iran zugehen wird.

Worte der Woche (50)

Posted in Worte der Woche by Mr. Moe on April 12, 2010

Während sich angesichts der Tatsache, dass die Obama-Regierung einen nuklear bewaffneten Iran nicht verhindern wird, Resignation breit macht, verkündet Obama Folgendes:

US-Präsident Barack Obama hat am Vorabend des Washingtoner Gipfeltreffens zur nuklearen Sicherheit eindringlich die Gefahr beschrieben, die droht, wenn Atomwaffen in die Hände von Terroristen fallen. Falls al-Qaida-Terroristen in deren Besitz kämen, würden sie “keine Hemmungen haben, sie auch zu benutzen”, sagte Obama am Sonntag. “Die größte Einzelbedrohung für die Sicherheit der USA, sowohl kurzfristig als auch mittel- und langfristig, geht von der Möglichkeit aus, dass Terrororganisationen Atomwaffen erlangen”, sagte er. “Wenn es jemals eine Detonation in New York, London oder Johannesburg geben sollte, wären die Konsequenzen für Wirtschaft, Politik und Sicherheit verheerend.”

Einmal ganz davon abgesehen, dass ein nuklear bewaffneter Iran die Möglichkeit, dass Terroristen Atomwaffe “in die Hände fallen” nicht nur zusätzlich erhöht, sondern bereits selbst wahr werden lässt: es wäre interessant gewesen, was Obama über jene Detonation in Tel Aviv denkt, auf die seine Außenpolitik hinausläuft.

Crossposted auf FREE IRAN NOW!

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Worte der Woche (49)

Posted in Worte der Woche by Mr. Moe on März 27, 2010

Für die USA ist es ein wichtiger außenpolitischer Erfolg – für die Russen der Beleg, dass sie auf Augenhöhe mit dem Westen bleiben.

Benjamin Bidder schafft es für SPIEGEL ONLINE nicht nur, sich innerhalb des gleichen Satzes zu widersprechen, sondern jenes von US-Präsident Obama mit Russland ausgehandeltes Abrüstungsabkommen als Erfolg zu verkaufen, das Michael Anton im Weekly Standard in einer lesenswerten Analyse mit der folgenden treffenden Metapher erklärt:

Think of a minor league team negotiating a salary cap with the Yankees: It’s in their interest to push the figure down as low as possible.

Unterm Strich bleibt, dass der amtierende US-Präsident entgegen die amerikanischen Interessen handelt und dafür von eben jener deutschen Journaille mit Lob überhäuft wird, die es ohne die militärische Stärke der Vereinigten Staaten in der jetzigen Form gar nicht geben würde.

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Worte der Woche (48)

Posted in Worte der Woche by Mr. Moe on März 14, 2010

“This was an affront, it was an insult but most importantly it undermined this very fragile effort to bring peace to that region,” said David Axelrod, one of President Barack Obama’s closest advisers.

Diese Aussage bezieht sich nicht etwa auf eine jener zahlreichen Gelegenheiten, bei derer die “Islamische Republik” die ausgestreckte amerikanische Hand schroff ausschlug, oder auf die fortlaufende Unfähigkeit respektive den Unwillen der Palästinensischen Autonomiebehörde, echte Friedensverhandlungen mit Israel zu führen.

Nein, die “Beleidigung” der Vereinigten Staaten besteht der Obama-Regierung zufolge darin, dass der jüdische Staat es wagt, in seiner eigenen Hauptstadt zu bauen. Barry Rubin beschreibt das Verhalten der Obama-Regierung äußerst treffend:

For more than four months the U.S. government has been celebrating Israel agreeing to stop construction on settlements in the West Bank while continuing building in east Jerusalem as a great step forward and Israeli concession deserving a reward. Suddenly, all of this is forgotten to say that Israel building in east Jerusalem is some kind of terrible deed which deserves punishment. [...]

Meanwhile, even though the Palestinian Authority has refused to negotiate for 14 months; made President Brack Obama look very foolish after destroying his publicly announced September plan to have negotiations in two months; and broke its promise not to sponsor the Goldstone report in the UN, no word of criticism has ever been offered by any administration official regarding the PA’s continuous and very public sabotage of peace process efforts.

Can people please point out that there’s a bit of a contradiction here?

Update: Ebenfalls lesenswert ist der Leitartikel des Wall Street Journal - “Obama’s Turn Against Israel”, wo es heißt:

This episode does fit Mr. Obama’s foreign policy pattern to date: Our enemies get courted; our friends get the squeeze. It has happened to Poland, the Czech Republic, Honduras and Colombia. Now it’s Israel’s turn.

Noah Pollack weist in den contentions des Commentary Magazine indes darauf hin, dass es keinesfalls zufällig “Israel’s turn” ist:

We have reached a strange new chapter in American diplomacy in which our greatest outrage and our greatest denunciations are reserved for our allies. Maybe that’s not quite right: they’re reserved for one of our allies.

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Worte der Woche (47)

Posted in Worte der Woche by Mr. Moe on März 11, 2010

Die Obama-Regierung dominiert die “Worte der Woche”-Kategorie nach wie vor. Der jüngste Kniefall:

“I understand my personal comments were perceived as a personal attack on the President [of Libya]. . . . These comments do not reflect U.S. policy and were not intended to offend. I apologize. . . . I regret that my comments have become an obstacle to further progress in our bilateral relations.”

Diese Worte entstammen P.J. Crowley, einem Sprecher des US-Außenministeriums. Anlass zur förmlichen Entschuldigung gegenüber Gaddaffi waren folgende Worte Crowleys, die er in Reaktion auf Gaddaffis Aufruf zum Dschihad gegen die Schweiz geäußert hatte:

Asked in late February about Colonel Gadhafi’s declaration of “a jihad” against Switzerland, Mr. Crowley mused that the comment reminded him of the Libyan’s infamously long speech to the U.N. General Assembly last year. “Lots of words and lots of paper flying all over the place and not necessarily a lot of sense,” he said.

Es ist nicht bekannt, ob US-Präsident Obama Crowley persönlich darauf hingewiesen hat, dass auch nur die leiseste Kritik an Diktatoren, Islamisten, Antisemiten und anderen Schlächtern Zeit seiner Amtszeit ein Tabu darstellt. Indes gibt der Erfolg der Obama-Regierung in diesem Fall recht, lässt Gaddaffi doch Gnade vor Recht ergehen:

Libya’s General People’s Committee for Foreign Liaison and International Cooperation yesterday issued a statement that Libya “accepts the apology and strong regret.” It’s good to know that if the U.S. abases itself enough, Col. Gadhafi is willing to forgive.

Gratulation – alles richtig gemacht, Mr. President!

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Worte der Woche (46)

Posted in Worte der Woche by Mr. Moe on März 2, 2010

Zwar sind die letzten “Worte der Woche” erst zwei Tage alt, doch die Obama-Regierung agiert bezüglich ihres ohnehin bereits äußerst naiven und unklugen Zugehens auf Syrien derart stümperhaft, das es nicht anders geht. Die Ha’aretz berichtet über die jüngste Sternstunde der Appeasement-Politik:

The U.S. administration has asked Syrian President Bashar Assad to immediately stop transferring arms to Hezbollah. American officials made the request during a meeting Friday with the Syrian ambassador to Washington.  [...]

The administration also said the meeting was part of its efforts to achieve a direct dialogue with Syria on issues of interest to both sides.

Haaretz has learned that Burns’ visit to Damascus ended unsatisfactorily for the U.S. administration. During Burns’ meeting with Assad, the Syrian leader denied all American claims that his regime was providing military aid to terrorists in Iraq, or to Hezbollah and Palestinian terror groups.

Assad essentially told Burns that he had no idea what the American was talking about.

Worte der Woche (45)

Posted in Worte der Woche by Mr. Moe on März 1, 2010

Amerika übt in aller Welt Druck zugunsten vermehrter Sanktionen aus. Darin wird es von US-gesponserten Organisationen wie “Stop The Bomb” oder “Free Iran Now” unterstützt – Organisationen, die auch in Österreich tätig sind.

Liselotte Palme hat für das österreichische “Nachrichtenmagazin” profil offenbar ganz genau recherchiert. Wobei die investigative Journalistin vergessen hat auszuführen, dass ominöse Teile der Blogosphäre ihre Gelder bekanntermaßen über Lizas Welt vom Mossad erhalten. Es wäre die Pflicht von Frau Palme gewesen, ihre Leser auch über diese dunklen Machenschaften aufzuklären.

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