Worte der Woche (36)
Ein Muslim kann keinen Völkermord begehen.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan, „Israelkritiker“ und selbst erklärter Freund Ahmadinedschads erklärt, warum der sudanesische Staatspräsident al-Bashir in der Türkei willkommen ist, obwohl ihm Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden. Hand aufs Herz: bessere Referenzen für einen EU-Beitritt als pathetisch vorgetragene „Israelkritik“, Anbandeln mit der Islamischen Republik Iran sowie die kategorische Weigerung, von Muslimen begangene Menschenrechtsverletzungen überhaupt erst einmal als solche wahrzunehmen, geschweige denn zu kritisieren oder zu bekämpfen, gibt es nicht.
Worte der Woche (35)
There is no doubt he is our friend. [...] As a friend so far we have very good relations and have had no difficulty at all.
So sprach’s der türkische Ministerpräsident Erdogan über den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und die Islamische Republik Iran. In diesem Zusammenhang lesenswert ist die Analyse von Caroline Glick: How Turkey Was Lost to the West.
Harte Konkurrenz erhält Erdogan allerdings vom lybischen Staatsoberhaupt Muammar al-Gaddafi, der auspricht, was die Mehrheit der Europäer sowie die Mehrheit der Amerikaner, die derzeit im Weißen Haus residieren, denken.
Wenn die Israelis Nuklearwaffen haben und über atomare Kapazitäten verfügen, so haben auch die Ägypter, Syrer und Saudiaraber ein Recht darauf. Sogar die Palästinenser sollten welche haben, denn ihre Kontrahenten oder Feinde verfügen auch über nukleare Kapazitäten – warum also nicht? [...] Sollten wir diese Situation nicht wünschen, dann müssen wir Israel von seinen Atomwaffen und -kapazitäten entwaffnen“.
Über „positive Signale für die islamische Welt“ oder: „Shut up, Mr. President!“
US-Präsident Barack Obama hat die Europäische Union dazu aufgerufen, die Türkei als Vollmitglied aufzunehmen. Über Sinn und Unsinn einer EU-Mitgliedschaft der Türkei kann man sicherlich geteilter Ansicht sein. Was aber auf keine Kuhhaut geht, ist des Präsidenten Begründung, dass so ein „positives Signal für die islamische Welt“ gesetzt werden könne.
Zur Erinnerung: Die islamische Welt tritt die Menschenrechte mit Füßen. Die islamische Welt hofiert den sudanischen Präsidenten Bashir. Die islamische Welt steht der Meinungsfreiheit feindlich gegenüber. Die islamische Welt weigert sich, im Namen ihrer Religion verübte Anschläge und Attentate zu verurteilen. Usw. usf.
In Anbetracht dieser Tatsachen wäre es allerhöchste Zeit für die islamische Welt, ein „positives Zeichen“ zu setzen. Und, nebenbei bemerkt, höchste Zeit für Barack Obama , als Anführer der freien Welt den Feinden eben jener Freiheit nicht mehr in den Allerwertesten zu kriechen.





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