Zeitung für Schland

Worte der Woche (14)

Posted in Worte der Woche by Mr. Moe on Januar 31, 2009

I only know that I have to protect the honour of Turkey and Turkish people. I am not a chief of a tribe. I am the prime minister of Turkey. I have to do what I have to do.

Der türkische Ministerpräsident Erdogan über seinen antiisraelischen Ausfall beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

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3 Antworten

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  1. haary said, on Februar 1, 2009 at 10:58 am

    Ach ja, Erdogan gibt mal wieder den Volkstribun. Am 29. März sind in der Türkei Kommunalwahlen, in diesem Zusammenhang sehe ich auch den (kalkulierten) „Eklat“ von Davos. Die Türkei ist ein zentralistischer Staat, aber in der Praxis ist Ankara immer weit weg und die eigentliche Macht haben daher die Bezirke und Kommunen – und da gibt es für die AKP von Erdogan noch einige Lücken die es zu schließen gilt.

    Gerade die Türkei hat doch so ihre eigenen Erfahrungen mit selbst ernannten Freiheitskämpfern in Gestalt der PKK. Auch die Türkei wird immer wieder vom Westen wegen zu „brutaler“ Vorgehensweise gegen den Terror kritisiert. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die massive Kritik an die Türkei als die türkische Armee in den kurdischen Nordirak ging, der als Rückzugsgebiet für die PKK-Terroristen dient.

    Ich bin mir sicher, dass die türkischen Militärs die Operation gegossenes Blei sehr genau beobachtet und die Vorgehensweise der IDF analysiert haben. Ich kann mir auch in etwa vorstellen, wie das türkische Militär reagieren würde, sollten mal türkische Städte vom Nordirak aus mit Raketen beschossen werden – jedenfalls würde das türkische Militär nicht mehrere Jahre lang warten, bis es reagiert.

    Von daher sollte man Erdogans „Wutausbruch“ auch als reines Wahlkampfgetöse werten.

  2. Mr. Moe said, on Februar 2, 2009 at 6:42 pm

    Barry Rubin hat einige interessante Ausführungen zu der Türkei gemacht:

    „As the Turkish analyst Soner Cagaptay put it, „It appears that [Prime Minister Recep Tayyip] Erdogan has finally answered the question of where Turkey belongs – and that in his opinion, it’s not with the West.“ Almost exactly 70 years after his death, the republic’s founder Kemal Ataturk is no doubt rolling in his grave, which, by the way, the AKP no longer invites visiting Islamist leaders to visit when they come to Ankara.

    It is not all a free ride for Turkey, though. Erdogan has thrown away the economically valuable Israeli tourist trade – advice: go to Georgia or Azerbaijan instead – and his country’s diplomatically prestigious ability to mediate in disputes. The Turkish government was proud to host the Israel-Syria talks, but it is doubtful if Israel will trust it again in that position. And as for the idea of Turkish participation in guarding Gaza’s borders against smuggling, Erdogan’s inciteful hate Israel speeches will exclude the country from that role also. „

  3. […] türkische Ministerpräsident Erdogan, „Israelkritiker“ und selbst erklärter Freund Ahmadinedschads erklärt, warum der sudanesische Staatspräsident […]


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