Zeitung für Schland

Gratismoral

Posted in F.A.Z. by Mr. Moe on Februar 10, 2009

Unter dem Titel „Gaza als Bühne“ kritisiert Gina Thomas die englische Autorin Caryl Churchill dafür, dass sie ein „israelkritisches“ respektive israelfeindliches Stück geschrieben habe, das nun im Londoner Royal Court Theatre gespielt werde. Gleichwohl die Kritik absolut berechtigt ist, wirkt indes vor allem Thomas‘ letzter Satz in Anbetracht der gestrigen Ausgabe der F.A.Z. wie blanker Hohn:

Vielleicht sollte die berühmte Caryl Churchill sich künftig bei der Propaganda-Abteilung der Hamas engagieren.

Vielleicht sollte Gina Thomas ihre Artikel künftig nicht mehr in der Propaganda-Abeteilung der Hamas F.A.Z. veröffentlichen.

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2 Antworten

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  1. gegenkritik said, on Februar 12, 2009 at 2:44 pm

    Auch bemerkenswert dieser Satz in einem FAZ-Artikel über Lieberman:

    Diese „Idee“ kam – zumal im Ausland – bei vielen nicht besonders gut an, erst recht nicht, weil sie unverständlicherweise aus dem Mund eines israelischen Politikers kam, der eigentlich wissen müsste, was Deportation und Vertreibung bedeuten.

    Nicht nur nichts aus den nationalsozialistischen Besserungsanstalten gelernt, sie praktizieren’s auch selbst, diese Israelis. Gottlob haben Wolfgang Günter Lerch und die FAZ ein Auge drauf.

  2. Mr. Moe said, on Februar 12, 2009 at 2:49 pm

    Absolute Zustimmung; der Satz ist mir auch unangenehm aufgefallen. Wäre eigentlich auch etwas für die „Worte der Woche“.


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