Zeitung für Schland

Zwei wie Pech und Schwefel

Posted in Deutsche Zustände by Mr. Moe on Februar 20, 2009

Gerhard Schröder wird sich im Zuge einer „privaten Visite“ in Iran mit Präsident Ahmadinedschad und Außenminister Mottaki treffen. Angesichts Schröders moralischer Integrität, die sich zweifelsfrei auf dem Niveau eines „lupenreinen Demokraten“ befindet, ist diese Nachricht weder unerwartet noch skandalös: Lumpen treffen sich nun einmal mit Lumpen. „No Blood for Sauerkraut!“ bringt es auf den Punkt:

Vergangenheit trifft deren Leugnung – ein echtes Dream Team.

Weitaus interessanter ist dagegen, was SPIEGEL ONLINE über den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad zu berichten weiß:

Und auch was den Holocaust angeht, wartet er mit manch kruden Thesen auf.

Man hätte es zur Abwechslung auch einmal in klaren Worten sagen können: Ahmadinedschad leugnet den Holocaust. Er hat dies nicht nur wiederholt, sondern nicht zuletzt auch in einem Interview mit dem SPIEGEL getan. Warum SPON diese Tatsachen durch die nebulöse Formulierung „krude Thesen“ verschleiert, bleibt wohl das Geheimnis der Journaille. Die Zeitung für Schland nimmt unterdessen Wetten an, ob Wolfgang Günter Lerch Schröders Besuch im Iran im Laufe der nächsten Tage in der F.A.Z. als „Chance für den Dialog“ bezeichnen wird.

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