Zeitung für Schland

Den „Flickenteppich“ in Brand setzen

Posted in SZ by Mr. Moe on März 26, 2009

In Thorsten Schmitz von der Süddeutschen Zeitung findet die Zeitung für Schland ihren Meister. Hat sie Schmitz‘ gestriges Traktat gerade erst verhandelt, legt der Gesinnungstäter Schmitz mit “Israels Isolation“ bereits wieder nach. Mit Schmitz mitzuhalten ist keine leichte Aufgabe, wird er doch für das was er tut bezahlt, und kann sich ergo tagaus tagein der Produktion des Immergleichen zuwenden. Dass Schmitz dafür bezahlt wird ist folgerichtig, denn was er abliefert ist nichts anderes als klassischer Auftragsjournalismus, oder anders ausgedrückt: Schmitz schreibt das, was der Groß der Menschen, der sich die SZ kauft, lesen will. Im Einklang mit der nur allzu deutschen Tradition des Parteijournalismus und mit wirklichem Journalismus demnach nichts im Sinn habend, begnügt Schmitz sich damit, Behauptungen aufzustellen und zu denunzieren. Während andere unentgeltlich recherchieren, Unwahrheiten richtigstellen und jede noch so offensichtliche Tatsache mit Quellen belegen, schmiert Schmitz die Zeitung mit Gesinnungsbrei reinster Güte voll, stets nach dem Leitmotiv handelnd: Nachsagen ist besser als nachprüfen und die Wiederholung falscher Behauptungen schafft Wahrheit.

Schmitz‘ jüngster Kommentar über die neue israelische Regierung ist ein erneutes Paradebeispiel für die oben ausgeführten Scheußlichkeiten, die unter dem Decknamen „Qualitätsjournalismus“ verkauft werden. Bereits im Lead klingt der Ton an, der sich durch Schmitz‘ gesamten Kommentar ziehen wird:

Benjamin Netanjahu regiert noch nicht – doch alle Zeichen stehen bereits auf Konflikt.

Und wenn es nicht so kommen sollte, schreibt Schmitz es eben herbei. Dass der obige Satz nicht der Wirklichkeit, sondern dem Wunschdenken Schmitz‘ entspricht, wird durch seine folgenden Ausführungen deutlich:

Denn seine Regierung besteht aus einem Sammelsurium an Ideologien, die nicht zusammenpassen.

Netanyahu ist der Inbegriff eines Pragmatikers und wenn die Arbeiterpartei so ideologisch wäre, wie Schmitz behauptet, würde sie sich wohl kaum in eine Koalition mit dem Likud und Avigdor Lieberman begeben. Wie man es auch dreht und wendet, Schmitz‘ Satz ist schlichtweg nicht der Wahrheit entsprechend. Zumal nach Wahlen nun einmal Koalitionen zu entstehen pflegen, die nicht dem Ideal der einzelnen Parteien oder der Wähler entsprechen – das Ganze nennt sich Demokratie. Weiter schreibt Schmitz:

Die Regierung des designierten israelischen Premiers Benjamin Netanjahu hat noch nicht den ersten Arbeitstag absolviert, da ist sie schon gelähmt. Die Flickenteppich-Koalition aus Likud, „Unser Haus Israel“, Schas und Arbeitspartei mag ihm vorerst die Macht sichern. Doch wie er damit regieren will, bleibt sein Geheimnis. Seine Regierung besteht aus einem Sammelsurium an Ideologien, die nicht zusammenpassen.

An diesen Sätzen zeigt sich eine der beliebtesten Strategien der „Israelkritiker“: Die Generierung vermeintlicher Wahrheiten durch endlose Wiederholung. Alles was Schmitz in diesen Zeilen aussagt, hat er oben schon geschrieben. Aber damit auch wirklich der letzte Leser der SZ versteht, dass die kommende Regierung Israels nicht funktionieren kann, schreibt Schmitz es halt noch einmal. Des Weiteren hätte Schmitz zumindest erwähnen können, dass Netanyahu mit Zipi Livni und Kadima ausgiebige Koalitionsverhandlungen geführt hat und selbst auch alles andere als glücklich über die nun entstandene Koalition sein dürfte. Doch was schreibt Schmitz? Richtig: Wahrheit durch Wiederholung, die Methode Schmitz‘:

So ist Netanjahu eine Geisel seiner selbst. Er lehnt eine Zweistaaten-Lösung ab, doch die Arbeitspartei hat ihren Wählern einen Palästinenserstaat an der Seite Israels versprochen. Außenminister wird künftig der ehemalige Türsteher Avigdor Lieberman, dessen Politikverständnis daraus besteht, Ägyptens Staatschef Hosni Mubarak zum Teufel zu wünschen, Iran mit einem Militärschlag zu drohen und illoyale israelische Araber in die Palästinensergebiete auszuweisen. Hinzu kommen die Ultra-Religiösen der Schas, die Jerusalems Ostteil nicht abgeben wollen für die Hauptstadt eines künftigen Palästinenserstaates.

Da lege es doch auf der Hand, dass die israelische Regierung nicht am Frieden interessiert sei:

Von einer Auflösung der jüdischen Siedlungen im Westjordanland wird erst gar nicht geredet. Der Abzug Israels aus dem Gaza-Streifen und der folgende Raketenkrieg der radikal-islamischen Hamas bestärkt Netanjahu darin, dass das Westjordanland besetzt bleiben muss, um zu verhindern, dass Palästinenser von dort aus mit Raketen den internationalen Flughafen nahe Tel Aviv bedrohen. Die Regierung Netanjahu wirkt wie ein Korsett, das dem Friedensprozess die Luft abschnürt. Diese Regierung kapituliert vor den Partikularinteressen der diversen Parteien.

So wird Logik über 2000 Jahre nach Aristoteles in der Berichterstattung über Israel neu definiert: Nicht diejenigen, die Raketen auf Zivilisten feuern sind ein „Korsett, das dem Friedensprozess die Luft abschnürt“, sondern diejenigen, die es wagen, sich dagegen zu wehren. Gleichwohl schreibt Schmitz auch, dass Netanyahus Regierung vor den „Partikularinteressen der diversen Parteien“ kapitulieren müsse, weshalb dieser seine niederen Ziele nicht ohne Weiteres verfolgen könne:

Der großspurige Netanjahu wird künftig eine Politik der kleinen Schritte betreiben.

Dieser Satz enthält nichts anderes als eine völlig unangebrachte Beschimpfung politischer Gegner. Denn das es Schmitz letztlich einzig und allein darum geht, dass Netanyahu in vielen Punkten anders denkt als er selbst, wird aus dem folgenden Abschnitt deutlich:

Auf der Strecke bleiben Visionen, wie sie der neuen US-Regierung für die Region vorschweben. Netanjahus Regierung ist Sinnbild für den Ausverkauf der Politik. Barak hat er mit der leeren Phrase gewonnen, man werde an einer umfassenden Friedenslösung arbeiten, womit auch die Gegner eines Palästinenserstaates in seiner Koalition gut leben können.

Wie auch schon in Schmitz‘ letztem Artikel ist hier die wie üblich nicht auf Fakten beruhende Behauptung zu finden, die neue israelische Regierung sei „gekauft“. Ob Schmitz gleiches auch über irgendeine Koalition in irgendeinem anderen Land auf der Welt schreiben würde, in denen Parteien mit unterschiedlichen Vorstellungen notwendigerweise zu Kompromissen zusammenfinden? Für Schmitz steht in jedem Fall fest:

Mit einer solchen Koalition wird die US-Regierung nicht mehr tun können, als die Krise zu verwalten. Lösen kann sie hier nichts.

Schmitz geht mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit davon aus, dass auch nur irgendeine israelische Regierung die „Krise“, gemeint ist natürlich der Nahost-Konflikt, lösen könnte. Ganz so, als ob die Palästinenser alle Vorbereitungen für einen dauerhaften Frieden geschweige denn einen eigen Staat getroffen hätten oder auch nur dazu bereit wären, mit Israel Frieden zu schließen. Nein, für Schmitz ist die Welt einfach gestrickt: Israel könnte sofort Frieden schließen, wenn es dies denn nur wollen würde. So kann sich Schmitz dann auch nicht einfach darüber freuen, dass die Arbeiterpartei, die seiner Ansicht nach ja im Gegensatz zum Likud für eine friedliche Lösung eintrete, in die Koalition eingetreten ist. Stattdessen entlarvt Schmitz diesen Schritt als heimtückische Finte Netanyahus:

Die Arbeitspartei soll der rechten Koalition das Beängstigende nehmen und eine offene Konfrontation mit der US-Regierung verhindern. Doch die Sozialdemokraten werden nicht viel zu melden haben. Das lässt sich schon daran ablesen, dass der Koalitionsvertrag jene Zweistaaten-Lösung nicht erwähnt, wie sie die Staatengemeinschaft für den Nahen Osten vorsieht.

Dass das, was „die Staatengemeinschaft für den Nahen Osten vorsieht“, nur in den seltensten Fällen im Interesse Israels liegt, dürfte Schmitz sowohl wissen als auch schätzen. Dies geht auch aus seiner Vorstellung der perfekten israelischen Regierung hervor:

Die ideale Regierung in Israel würde die politische Mitte bedienen. Sie hielte den Erpressungen der jüdischen Siedler stand und ließe deren politische Parteien in einer Koalition nicht zu. Netanjahus Regierung dagegen steht für Stillstand und Status quo. Der Weg Israels in die internationale Isolation ist damit vorgezeichnet.

Mit der „idealen Regierung in Israel“ ist selbstredend diejenige Regierung gemeint, die in erster Linie die Interessen der Palästinenser (respektive deren Führer) und Thorsten Schmitz‘ vertritt, und demzufolge nicht primär am Wohlergehen des Staates Israel interessiert ist. Und da die kommende Regierung diesem Anforderungsprofil nicht zu entsprechen scheint, schreibt Schmitz‘ vorsorglich schon einmal dessen Weg in die „internationale Isolation“ vor, den er sich von ganzem Herzen zu wünschen scheint. In Bezug auf die Entwicklungen des Verhältnisses zwischen Israels und den Vereinigten Staaten unter Chef-Appeaser Barack Obama schreibt Schmitz:

Vor allem ist eine Konfrontation mit Israels wichtigstem Verbündeten möglich, den USA. Präsident Barack Obama wünscht nach den halbherzigen Versuchen seines Vorgängers eine aggressive Friedenspolitik. Obama sucht den Dialog mit Iran, auch eine Kontaktaufnahme zur Hamas wird nicht mehr ausgeschlossen. Doch Netanjahu will die Herrschaft der Hamas im Gaza-Streifen mit Gewalt beenden und notfalls die iranischen Atomanlagen bombardieren.

Es ist wirklich unverantwortlich und dreist, dass Netanyahu die Terrorherrschaft der Hamas beenden und eine nukleare Bewaffnung Irans notfalls auch mit Waffengewalt verhindern will. Was kommt als nächstes: Die Sorge um das eigene Leben? Einen solchen Luxus kann und darf sich der jüdische Staat doch nun wirklich nicht erlauben! Abgesehen davon sollte Schmitz wissen, dass Netanyahu in seiner ersten Amtszeit nicht unbedingt durch die Einhaltung von Wahlversprechen geglänzt hat. Für Schmitz wäre es angesichts Obamas überragender Fähigkeiten vermutlich ohnehin das Beste, wenn Israel einfach Ja und Amen zu jedem seiner Schritte sagen würde. Als Versöhnungsvorschlag könnte die nächste Holocaustleugner-Konferenz ja vielleicht in Tel Aviv stattfinden. Wobei der Kontakt mit der Hamas im Interesse Israels dann im Zweifelsfall vielleicht aber doch lieber so aufgenommen werden sollte, wie im Dezember letzten und Januar diesen Jahres. Für Schmitz indes steht fest, dass sich ein Konflikt zwischen der USA und Israel, also zwischen Obama und Netanyahu bzw. Gut und Böse anbahnt:

Die Ansätze der USA und Israels stehen sich diametral gegenüber. Obama steht für Visionen und Hoffnung. Netanjahus einzige Vision dagegen erschöpft sich darin, seine Koalition zum Machterhalt zusammenzuzwingen und den Friedensprozess so weit wie möglich einzufrieren. In Netanjahus Weltsicht wird sich Israel hinter hohen Mauern von seinen Nachbarn abschotten, von Hamas im Gaza-Streifen, Hisbollah im Libanon und von einer einflusslosen Fatah im Westjordanland.

Jedes Wiederwort würde bedeuten, sich auf ein derart hasserfülltes und niedriges Niveau zu begeben, dass es selbst der Zeitung für Schland an dieser Stelle zu viel wird. Jedes Wort aus Schmitz‘ Feder vermittelt den Eindruck, dass er weder für Tatsachen noch für rationale Argumente zugänglich ist. Im Übrigen schließt Schmitz so, wie Israelkritiker stets schließen: Mit ihrer ganz persönlichen Empfehlung, wie israelische Politik auszusehen habe:

Israel bräuchte nun eine Regierung, die für einen Partner auf palästinensischer Seite sorgt. Die israelische Regierung muss ein Interesse daran haben, dass Fatah und Hamas sich versöhnen, denn Hamas wird nicht verschwinden. Das zeigt schon der jüngste Gaza-Krieg, der die Gruppe nur gestärkt hat. Frieden und Sicherheit wird Israel nicht durch einen weiteren Krieg im Gaza-Streifen und die andauernde Besatzung im Westjordanland bekommen. Sondern durch einen starken Partner auf palästinensischer Seite, der von seinem Volk die Legitimation erhält, Friedensverträge zu schließen und umzusetzen.

So einfach ist der Frieden im Nahen Osten 2009 zu haben: Die Versöhnung der Mörderbande der Hamas mit der unwesentlich sympathischen Fatah und nur ein kleines bisschen israelisches Interesse am Frieden – und die Messe ist gelesen. Und damit das auch wirklich funktioniert, noch eine gehörige Portion Druck aus dem Ausland obendrauf:

Netanjahus Regierung stellt auch Obamas Regierung vor eine Bewährungsprobe. Zu Obamas neuem Politikansatz sollte es gehören, nicht nur den Dialog mit Israels Feinden zu wagen – sondern auch den offenen Streit mit Israel selbst. Falls Netanjahu die Friedensverhandlungen boykottiert oder jüdische Siedlungen ausbauen lässt, und falls internationale Kritik daran nichts bewirkt, sollte die neue US-Regierung auch Sanktionen als Druckmittel nicht scheuen.

Wäre Judenmord nicht bereits eine in weiten Teilen der Welt tolerierte und nur allzu häufig auch praktizierte Tätigkeit, man müsste ihn zur Bezeichnung von Thorsten Schmitz‘ Phantasien erfinden. Denn, wenngleich nicht zwangsläufig intendiert, laufen seine Vorstellungen, setzte man sie in die Tat um, auf nichts anderes hinaus.

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11 Antworten

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  1. Joram said, on März 27, 2009 at 12:47 pm

    Was mich unheimlich nervt, ist immerwieder die Betonung der Journalisten, dass Liebermann ein ehemaliger Türsteher ist. Wenn man sich seine Biographie anschaut, dann ist dort tatsächlich zu lesen, dass er in seiner Jugend in Kischniev sein Lebensunterhalt als Türsteher verdiente. Aber…er ist mit 20 J. nach Israel ausgewandert, diente in der IDF und dann studierte an der Hebräischen Universität zu Jerusalem Politikwissenschaft.

    Was ist so schlimm als junger Mann zu jobben? Wieviele Studenten arbeiten in Deutschland als Kellner oder Barmixer? Wieviele deutschen Politiker haben als Studenten in den Kneipen gearbeitet?

    Dass Thorsten Schmitz ein dämmlicher Dumpfbacke ist, ist nicht zu übersehen. Und auch nicht zu übersehen ist, dass er für die „pseudointelligenzja“ schreibt, die sich erbärmen und seine Zeitung kaufen um die Bestätigung eigenen Verurteilen lesen zu können.

    In vielen Gesprächen über Israel geben meine Gesprächpartner offen zu, dass die einzige Informationsquelle zu dem Thema sind das Fernsehen und die Süddeutsche oder FAT, oder TAZ. Also mit Schrottwissen wird ein durchschnittlicher deutscher Akademiker zugemüllt und er soll sich bitte die Meinung über Israel-Palästina Konflikt bilden?
    Der Thorsten Schmitz bedient die Ressentiments der Deutschen genausogut wie Dr. Josef Goebbels.

  2. Mr. Moe said, on März 27, 2009 at 2:54 pm

    Was ist so schlimm als junger Mann zu jobben? Wieviele Studenten arbeiten in Deutschland als Kellner oder Barmixer? Wieviele deutschen Politiker haben als Studenten in den Kneipen gearbeitet?

    Warum es geschrieben wird, ist ja klar: Es soll verdeutlichen, wie stumpf und brutal Lieberman ist.

    In vielen Gesprächen über Israel geben meine Gesprächpartner offen zu, dass die einzige Informationsquelle zu dem Thema sind das Fernsehen und die Süddeutsche oder FAT, oder TAZ.

    Ich habe kürzlich eine Diskussion geführt, in dem dieses „Schrottwissen“ von einer Person, die ihre Informationen größtenteils aus der Frankfurter Rundschau bezieht, gar Waffe gegen mich eingesetzt wurde: Für jede meiner Aussagen (etwa, dass Israel die UN-Schule nicht beschossen hatte) sollte ich Belege aus deutschen [!] Qualitätszeitungen liefern, wohingegen die zahllosen Anklagen gegen Israel natürlich als „belegt“ angesehen wurden. Am Ende der Diskussion wurde ich dann zur Krönung noch als „verbohrt“ und „voreingenommen“ bezeichnet, als jemand, der nicht „objektiv“ sei. Was in diesem Fall erschwerend hinzukommt ist, dass die Person Gymnasiallehrerin ist, die Arbeiten über den Gaza-Krieg schreiben lässt (und natürlich auch bewertet). Ich wäre vermutlich durchgefallen.

  3. heplev said, on März 28, 2009 at 10:52 pm

    @Joram
    Das hat doch Tradition in Deutschland. Ich erinnere mich noch, wie sie Reagan als unfähigen Schauspieler verunglimpften – dabei hatte der Mann zu diesem Zeitpunkt mehrere Jahrzehnte in der Politik und dort in führenden Positionen, u.a. als Gouverneur von Kalifornien hinter sich.
    Aber nein, wer nicht links ist, wird auf einen kurzen Job samt dessen Klischee verkürzt.
    Doch versuchen wir das mal mit – sagen wir mal – dem Taxifahrer Joschka Fischer: Boah, was würden wir zusammengeschissen!

  4. Mr. Moe said, on März 29, 2009 at 11:18 am

    @heplev:
    Fischer erscheint mir ein denkbar schlechtes Beispiel, wird seine Vergangenheit doch relativ häufig erwähnt oder auch thematisiert.

  5. […] Zeitung – dem ist ein Hetzartikel mit schrägen Falschangaben nicht genug, der schiebt gleich einen hinterher. (Gut, dass die Zeitung für Schland das unter Beobachtung hat.) Der Mann ist ein Ausbund an […]

  6. […] Mr. Moe hat das in der Zeitung für Schland am jüngsten Beispiel lesenswert analysiert. […]

  7. lebowski said, on April 1, 2009 at 9:58 am

    „Obama steht für Visionen und Hoffnung. “

    Also da hat Schmitz die Wahrheit gesagt: Glaube, Liebe, Hoffnung!

  8. Mario said, on April 1, 2009 at 2:34 pm

    Ich frage mich, wer die bessere Menschenkenntnis hat, einer der irgendwann in seiner Jugend einmal als Türsteher gearbeitet hat, oder ein Stromlinienpolitiker, der schon während der Schulzeit Funtionär in der Jugendorganisation einer Partei war, dann nach dem Studium Mitarbeiter in der Partei und dann Abgeordneter wird.

    Hat jemals irgendjemand zu fragen gewagt, wieviel Lebenserfahrung Andrea Narles besitzt, die voll in das genannte Schema paßt?

    Man sollte Liebermann eine Chance geben, vielleicht hat er bessere Ideen als irgendein Apparatschik.

  9. goarilla said, on April 2, 2009 at 9:02 am

    Bauklötze. So wie die Leute in der Berichterstattung bei Erdbeben grundsätzlich immer „[…]in Panik auf die Straße[…]“ laufen, so ist Reagan der Schauspieler, Kohl der Oggersheimer, Fischer der Marathonläufer. Meist ist die inflationäre Verwendung dieser Bauklötze zurückzuführen auf einen Mangel an Substanz in der Meldung oder auf Einfallslosigkeit in der Findung von passender Synonyme. Andererseits kann man aber auch, wie wir hier sehen, Ressentiments schüren oder versuchen, wie im Falle unseres ehemaligen Wirtschaftsministers Glos, den Eindruck von Unterqualifizierung zu wecken (der „Müllermeister“ Glos). Bei Herrn von Guttenberg ist man ja auch schon fleissig dabei, sich ein Bauklotz-Repertoir anzulegen.
    Wie man es dreht und wendet, es bleibt schlechter, schlechter Stil.

    PS: Vielen Dank für die Erwähnung von Frau Nahles – mir ist jetzt die Kaffeemilch sauer geworden!

  10. maladaktu said, on April 2, 2009 at 8:53 pm

    Wäre die neue israelische Regierung nicht so ein bunter Haufen, würde Schmitz wahrscheinlich schreiben, dass diese Dummen Israelis nicht in der Lage sind, mehrere politische Meinungen unter einem einenden Dach zu bündeln.

    Darüber hinaus müsste Schmitz logischerweise eigentlich jubilieren, waren es in der Geschichte Israels doch eher die „rechten“ Regierungen, die friedenspolitische Maßnahmen geschlossen bzw. sich den Palästinensern/Arabern angenähert haben…

  11. A.Bundy said, on April 3, 2009 at 5:16 pm

    Torsten Schmitz ist der Ludwig Watzal der SZ, nur dass er für beide Jobs (Bericht und Meinung) bezahlt wird.


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