Zeitung für Schland

Obama und die „Wahlen“ im Iran

Posted in Zwei mal Drei macht Vier by Mr. Moe on Juni 12, 2009

Ganz egal wie die „Wahlen“ im Iran „ausgehen“ werden – US-Präsident Barack Hussein Obama ist den eigenen Worten nach bereits jetzt einer der wenigen Gewinner:

„We are excited to see what appears to be a robust debate taking place in Iran,“ Obama told reporters when asked about the Iranian election during an event at the White House. „Whoever ends up winning the election in Iran, the fact there has been a robust debate hopefully will advance our ability to engage them in new ways,“ he said.

Eines muss man ihm lassen, clever ist er ja. Denn gemäß der obigen Worte verschafft Obama der Fortführung seiner Appeasementpolitik gegenüber den Mullahs von vornherein Legitimation, ganz unabhängig davon, wer die „Wahlen“ im Iran „gewinnt“. Wobei der Ausgang der „Wahl“ für das Atomprogramm des Irans in der Tat keine Rolle spielt, da sowohl Ahmadinedschad als auch Mussawi selbges fortsetzen wollen, Chamenei – und darauf kommt es an – ohnehin nach der Bombe strebt und Obama sich bekanntermaßen längst mit der Existenz der iranischen Bombe abgefunden hat.

Im Übrigen ist sich Obama auch nicht zu schade, die „Wahlen“ im Iran als demokratisch zu verkaufen:

„Ultimately the election is for the Iranians to decide, but just as has been true in Lebanon, what can be true in Iran as well is that you’re seeing people looking at new possibilities,“ Mr. Obama said.

Dass Obama mit diesen Worten – noch dazu ohne Not oder diplomatischen Gewinn – deutschen und westlichen Medien folgt und die vom Mullah-Regime veranstaltete Show, gemäß derer es im Iran etwas zu wählen gäbe, mitträgt, ist ein neuerlicher Tiefpunkt und ein weiterer Schlag ins Gesicht aller freiheitsliebenden Menschen im Iran und andernorts.

Obama ‚excited‘ about Iranian election

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// <![CDATA[
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// ]]>President Obama on Friday lauded the overwhelming voter participation in Iran’s national elections and said that he thinks the Iranian people have set the stage for improved relations with the U.S., no matter who emerges as the next president of the Islamic Republic.

„We are excited to see what appears to be a robust debate taking place in Iran,“ Mr. Obama said, referring to the thousands of Iranians who have poured into the streets in massive rallies for several days leading up to Friday’s election.

Mr. Obama spoke to reporters in the Rose Garden after a short prepared statement on a legislation on Capitol Hill. After finishing his statement he was walking back into the Oval Office when a reporter asked about the Iranian elections.

Mr. Obama stopped, walked several steps back to the microphones, looking eager to address the issue.

He hinted that his speech in Egypt earlier this month laid the groundwork for his administration to „send a clear message that we think there is the possibility of change“ in Iran.

Iranian President Mahmoud Ahmadinejad was expected, as recently as a few weeks ago, to roll over the three opposition candidates who were approved by the committee of Islamic clerics who hold sway over Iranian politics and governance.

But Mir Hossein Mousavi, a former prime minister in the 1980s, captured the support of large numbers of Iranians, and has ridden a wave of popular momentum to become a real threat to the hardline Mr. Ahmadinejad.

„Ultimately the election is for the Iranians to decide, but just as has been true in Lebanon, what can be true in Iran as well is that you’re seeing people looking at new possibilities,“ Mr. Obama said.

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3 Antworten

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  1. willow said, on Juni 13, 2009 at 7:03 am

    Die Medien berichten von einem „Erdrutschsieg“ Achmadinejads – und „the One“ hat schon vorauseilend die Knie gebeugt… na Klasse! Offensichtlich ist es Obama sch***egal, daß Achmadinejads erfolgreicher Wahlkampf auf die Behauptung aufbaute, er habe durch seine harte Linie, sein kompromißloses Vogehen erst diese Zugeständnisse, dieses Einknicken der USA erzwungen. Er stilisiert sich als Sieger über die USA, als die neue Hoffnung des Islam – und Obama klatscht Beifall…

  2. […] Obama Watch-Lesetipps: – Obama, der Narziss – finde ich ja schon länger. Und Zettel hat’s noch einmal aufgearbeitet. – Noch einmal eine Auflistung der Fehl-Zuschreibungen des „Studenten der Geschichte“ in Kairo samt Widerlegung. (in Englisch) – Obama hat eine muslimische Beraterin für Islamfragen. Deren Aufstieg in die Beraterriege ist etwas seltsam. Noch seltsamer sind die Blüten, die diese Frau nicht selbst, sondern die MSM Europas zu ihr treiben. Gudrun hat sich damit auseinandergesetzt. – Der Superpräsi verbeugt sich schonmal vorab vor dem Wahlsieger im Iran (egal, wer’s ist) und freut sich über die Superdemokratie, die dort herrscht. Die Zeitung für Schland hat mehr. […]

  3. Iran-Wahlen « Obama Erklärt said, on Juni 15, 2009 at 2:02 am

    […] Iran-Wahlen 06/15/2009 Die Zeitung für Schland hat eine sehr gute Übersicht zu Obama und die “Wahlen” im Iran […]


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