Zeitung für Schland

Quod erat demonstrandum

Posted in Zwei mal Drei macht Vier by Mr. Moe on September 22, 2009

Wirklich: Ich hätte es vorgezogen, Israel weniger kritisieren zu müssen. Ich sehe den Bericht in keiner Hinsicht als antiisraelisch, so wie meine Berichte über die Apartheid in Südafrika auch nicht antisüdafrikanisch waren. Ausgerechnet mich jetzt als Antisemiten zu bezeichnen ist lächerlich.

Richard Goldstone, Leiter der „israelkritischen“ UN-Untersuchung in Gaza, in einem Interview mit SPIEGEL ONLINE, wo man ja bekanntermaßen über einige Erfahrung bezüglich Interviews mit Antisemiten verfügt.

Eine Vielzahl kritischer Artikel über den haarsträubenden Goldstone-Bericht findet sich bei heplev.

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16 Antworten

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  1. Ita said, on September 22, 2009 at 2:40 pm

    Einen überzeugten Zionisten und über jeden Schmutzigen Verdacht erhabenen erfahrenen Vermittler wie Mr. Goldstone im Ernst als Antisemit zu bezeichnen, ist wirklich das Lächerlichste was ich je hörte. Die Netanjahu-Lieberman-Koalition hat sich vollkommen in ihrer unhaltbaren Position verrannt. Ich glaube nicht mehr daran aber ich hoffe dennoch auf ein Wunder und eines Tages Frieden zwischen Israelis und Arabern. In Südafrika glaubte damals ja auch kaum einer ernstlich an einen Erfolg. Und doch geschah ein Wunder. Auch in Nordirland wurden nach Jahrzehnten des Stillstands plötzlich ein Durchbruch errzielt. Ich hoffe man zwingt de Regierenden in Jerusalem mit sanftem Druck in die richtige Richtung. Aber die Welt muss zusammenstehen dafür.
    In diesem Sinn

    Shalom

  2. heplev said, on September 22, 2009 at 4:51 pm

    Goldstone Zionist?
    hahahahahahahahahahahahahahahahaha!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Wie kommst du denn darauf? Weil seine Tochter das behauptet hat??????

  3. heplev said, on September 22, 2009 at 5:07 pm

    Ach übrigens: Lies mal die verlinkten Texte und ein paar der darin enthaltenen Links. Damit du weißt, wer Goldstone wirklich ist.

  4. Ita said, on September 22, 2009 at 5:22 pm

    Was ist das ? Ein Forum für Rüpel und Antisemiten? Ich möchte damit nichts zu tun haben. Ich bin selsbst Jüdin, erst vor drei Jahren aus Israel nach Deutschland umgesidelt. Unterbinden sie doch solche Äüsserung bitte, lieber Herausgeber.

  5. Mr. Moe said, on September 22, 2009 at 6:47 pm

    @Ita:
    Was für Äußerungen soll ich warum unterbinden?

  6. Ita said, on September 22, 2009 at 7:20 pm

    Mr. Goldstone hat in meiner Heimat USA, Israel, Süd-Afrika und auch in Südeuropa (Yugoslawien) einen Ruf von keinem Zweifel als eiin unparteiischer, ehrlicher, dezenter Vermittler zwischen verfeindeten Parteien. Sehen Sie sich mal die Dokumenten seiner Tätigkeit in den verschiedenen Krisengebieten an. Wenn jemand die Ergebnisse seiner Untersuchungen nicht gefallen, dann ist das nicht die Schuld von ihm sondern liegt in den Verbrechen der israelischen Armee und auch der Hamas und dann sollten diese alles Mögliche unternehmen, dap solche Dinge nicht mehr geschehen.

    Aber ich habe jetzt noch etwas mehr gelesen hier in ihrer Publikation und glaube, Ich verstehe, wo ich mich befinde.

    Good bye

  7. Ita said, on September 22, 2009 at 7:22 pm

    Ich kenne mich in Israel und in den USA gut aus glauben Sie mir

  8. yael1 said, on September 22, 2009 at 7:37 pm

    „Ich kenne mich in Israel und in den USA gut aus glauben Sie mir.“

    Das tun andere auch. Und?

  9. Yael said, on September 22, 2009 at 9:53 pm

    Goldstones Unterlassungssünden

    Die britische Tageszeitung The Guardian hat einen kritischen Kommentar zu dem Bericht der UN-Untersuchungsmission zur israelischen Militäroperation im Gaza-Streifen veröffentlicht. Er bemängelt nicht zuletzt, dass die Kriegsführung der Terrororganisation Hamas und ihre Strategie der menschlichen Schutzschilde nicht in das Gesamturteil mit einbezogen worden ist.

    „Richard Goldstones lang erwarteter Bericht hat den Verdacht bestätigt, dass seine Untersuchung von einer Agenda der Isolierung Israels geleitet wurde. Der possenhafte Untersuchungsprozess hat einen Bericht hervorgebracht, der Israel diffamiert, aber kaum zu einem besseren Verständnis des Gaza-Konflikts beiträgt.

    Zu Recht ist viel von dem einseitigen Mandat der Untersuchung die Rede gewesen, das die Schuldhaftigkeit der Hamas ausgelöscht hat. Das Gremiumsmitglied Christine Chinkin hat Israels Operation in Gaza noch vor Beginn der Untersuchung als „Kriegsverbrechen“ gebrandmarkt. Infolgedessen hat die israelische Regierung die Menetekel richtig erkannt und ist dem Goldstone-Prozess ferngeblieben.“

    „Aber möglicherweise ist das, was fehlt, am aufschlussreichsten. Beim Lesen des Berichts würde man in Unkenntnis über die Hamas-Strategie der menschlichen Schutzschilde verharren, die erheblich zu den zivilen Toden in Gaza beigetragen hat. Goldstone zieht es vor, das Offensichtliche zu ignorieren. Obgleich er feststellt: „Bewaffnete palästinensische Gruppen waren während der Militäroperationen in städtischen Gebieten präsent und haben aus städtischen Gebieten Raketen abgefeuert“, weicht er der logischen Schlussfolgerung in Bezug auf den massiven Einsatz menschlicher Schutzschilde aus. Einzuräumen, dass die Hamas Bürger Gazas gefährdet hat, würde freilich eine Alternative zur israelischen Schuld bieten. Doch statt die unangenehme Wahrheit festzustellen, bekräftigt der Bericht die im Voraus gefällte Annahme israelischer Schuldhaftigkeit.“

    „Abermals sind es die Unterlassungssünden, die die Empfehlungen Goldstones wahrhaft unterminieren. Während er Israels Militäreinsatz verurteilt, tut Goldstone wenig dafür, Lösungen zu bieten. Er legt Lippenbekenntnisse zu den Komplexitäten asymmetrischer Kriegsführung ab, wobei er den leichten Weg der Kritik bevorzugt. Statt zu empfehlen, wie man Gruppen wie die Hamas und den Islamischen Jihad, die mutwillig Zivilisten ins Visier nehmen, stoppen könnte, optiert Goldstone für eine freimütige Anprangerung Israel.

    Selbstverständlich sind dies dieselben Dilemmata wie die, denen das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten auf fremden Kampfschauplätzen gegenüberstehen. Bis die Fragen ernsthaft angesprochen oder aber die Truppen in Afghanistan und im Irak derselben Kontrolle unterworfen werden, wird man Goldstone und die Nichtregierungsorganisationen und UN-Rahmenwerke, die ihr Gewicht für diese Mission in die Waagschale werfen, mit Misstrauen betrachten.“

    Den vollständigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link: http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/sep/16/richard-goldstone-report-israel-gaza

  10. peet said, on September 23, 2009 at 6:49 am

    Köstlich. „Lieber Herausgeber, unterbinden Sie bitte alle Äußerungen, die mit meiner nicht übereinstimmen. Glauben Sie mir, ich kenne mich gut aus.“ LOL

  11. Carl said, on September 23, 2009 at 6:59 am

    Zitat: „Mr. Goldstone hat in meiner Heimat USA, Israel, Süd-Afrika und auch in Südeuropa (Yugoslawien) einen Ruf von keinem Zweifel als eiin unparteiischer, ehrlicher, dezenter Vermittler zwischen verfeindeten Parteien.“ Zitat Ende

    Das macht doch aber Sinn…!
    Wenn ich daran denke welch größeres Interesse, als Kritik, der Goldstone Report geerntet hat zeigt das doch, wie beliebt Goldstone et.al. in dieser Welt und wie gefragt eine offizielle Dämonisierung Israels nach wie vor wirklich ist.
    Insofern kommt den Damen und Herren in dieser Denkweise Herr Goldstone mit seinen schön formulierten Bericht sicher dezent, unparteiisch und ehrlich vor – sie stehen geistig auf einer Stufe und applaudieren ihm.

    Leider kann ich diese Sichtweise nicht teilen und werte den Bericht als ein Machwerk das einem mögl. (utopischen) „Friedensprozess“ vollständig entgegenwirkt, da er Ressentiments und Hetze, durch seine einseitige Sicht, bestätigt und weiter schürt.
    Aber ich verstehe die Goldstone’s, Avneri’s, Langer’s u.s.w. dieser Welt und ihre Anhänger eh nicht – muss ich ja B“H auch nicht.

  12. Phillips said, on September 23, 2009 at 7:05 am

    Liebe Ita,

    unterlassen Sie doch bitte diesen zionistischen Jargon. Nach Deutschland „siedelt“ man nicht um. Man wandert dort höchstens ein.

  13. Joram said, on September 23, 2009 at 12:28 pm

    @Philips

    Doch, doch, „Umsiedler“ ist ein Begriff aus der deutschen Amtssprache. Es gab Hundertausende „Umsiedler“ in den Jahren 1989/1990. Bis zum 1989 gab es auch etliche, die mit dem Ausreiseantrag durchkamen. In dem „Amtsjargon“ wurden als „Umsiedler“ die DDR Bürger bezeichenet die „rüber“ gemacht haben. Bestimmt sind über 1 Mio. der DDR Bürger in die Bundesrepublik „umgesiedelt.
    Neben den Umsiedlern, gab es und es immer noch gibt die Kategorie der sog. „Aussiedler“. Von denen gibt es auch etliche Millionen in der Bundesrepublik. Vormals als Vertriebene aus Schlesien und Pommern und Sudetenland, dann als „Spätaussiedler“ auch aus Polen, oder Rumänien.
    Die „Aussiedler“ kommen noch vereinzelt aus zentralasiatischen GUS Staaten.

    Alle anderen, die sich in der Bundesrepublik niederlassen (wie ich) sind tatsächlich Einwanderer, wenn sie keinen Bezug zum Deutschtum nachweisen können.

  14. Guerreiro said, on September 24, 2009 at 2:58 pm

    Es gibt ein paar zerstreute Seelen, so wie Ita, welches ihr „jüdisch“(?) sein als Aushängeschild benutzen. Das tuen mehrere wie z.B. Langer, Melzer, Goldstone, Avneri, Aloni, etc… und wie sie alle heißen. Na und!
    Wie Yael schon sagte, viele kennen sich in Israel gut aus! Auch ich kenne mich bestens (?) in Israel aus, habe das Land erst nach meinem Militärdienst verlassen und erlaube mir somit auch mitreden zu dürfen.
    Wenn die Millitär-Gesetzte sich nicht in den letzten 20 Jahren drastisch geändert haben so gehört der Goldstone-Bericht in die Kategorie antisemitische Märchenstunde.
    Da hat Peet schon vollkommen richtig formuliert: LOL

  15. Yael said, on September 24, 2009 at 4:59 pm

    Joram, das ist nicht ganz richtig. DDR Leute sind übergesiedelt, nicht umgesiedelt.
    Dieser Begriff verwendeten die Nazis.

  16. Joram said, on September 25, 2009 at 6:50 am

    @Yael,

    Wenn Du so sagst, dann gebe ich zu, dass ich mich geirrt habe. Nun ist mein Deutsch nicht perfekt und manchmal verwechsle ich was… Ich habe was falsch verstanden. Sorry für die Verwirrung. Es ist logisch: Übersiedelt man meistens freiwillig, umgesiedelt wird man zwangsweise. Wahrscheinlich wurde liebe Ita zwangsweise von den Vereinigten Staaten nach Deutschland umgesiedelt. Oder wie ist ihre Ausdrucksweise zu verstehen? Wenn sie ähnliche Probleme mit dem Deutschen hat wie ich, sollen wir uns vielleicht auf englisch oder mameloschn verständigen?
    Wie ist das mit Deportation und Abschiebung? Ist das auch eine „Umsiedlung“. Oder Rückführung?
    Mit den Vereinigten Staaten kenne ich mich ncht so gut aus. Ich habe meine Green Card verfallen lassen bevor ich das Land besser kennenlernen konnte.


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